Namibia

An dieser Stelle möchte ich über meine Erlebnisse in Namibia berichten. Ab April 2013 werde ich in Windhoek 3 Monate für die Allgemeine Zeitung arbeiten.

Linsner 9. April 201319:09

Heute habe ich mir ein paar Gedanken zum Thema „Einkaufen“ gemacht. Alle Lebensmittel in namibischen Supermärkten sind eingepackt. Sogar das Obst wird in Folie eingewickelt, Sandwiches beim Bäcker werden eingeschweißt. An der Kasse gibt es einen besonderen Service: die Kassiererin packt alle Waren in Tüten. Ob der Kunde einen Rucksack dabei hat, interessiert dabei nicht. Und diese Tüten sind nicht etwa in unterschiedlichen Größen erhältlich – es gibt nur eine Standardgröße. Also wackelt man am Ende mit 4 bis 5 Tüten nach Hause. Diese Erfahrung finde ich schrecklich. In Europa diskutiert die Politik über Recycling und Müllreduzierung. Und hier schmeißt die Bevölkerung mit PET und anderen Kunststoffen um sich.

Linsner 7. April 201309:52

Kurze Wochen-Zusammenfassung: Ich war traditionell essen. Dabei gab es Hühnchen, Spinat, Bohnen, eine Haferpampe und als Krönung Würmer und Schafskopf. Die Würmer schmecken gar nicht schlecht. Etwas wie Erdnussflips. Der Schafskopf ist für europäische Gaumen dann aber doch etwas zu krass. Hat mich etwas an den Film „Indiana Jones“ erinnert, als in einem indischen Tempel Affenkopf serviert wurde.

Das Nachtleben Windhoeks habe ich in dieser Woche vollständig kennen gelernt. Von Joes Beerhouse war ich jedoch äußerst enttäuscht. Das Zebra war zäh wie Schuhsohle. Also mehr ein Zähbra.

Der angekündigte freie Tag hatte sich erübrigt. Es war eine 7 Tage Woche. Allerdings war der Samstag nicht all zu hart. Karnevalseröffnung und Fußball standen auf dem Programm.

Linsner 6. April 201321:11

Nach Tagen habe ich nun endlich Internet. Der Flug war in Ordnung, nur durch einen kleinen Defekt in Johennesburg verspätete sich die Ankunft um 1,5 Stunden. Who cares? We‘re in Africa!

Die Wohnung liegt in bester Lage. Auf einem Hügel am Stadtrand, mit Blick auf die Savanne und bei Sonnenuntergang gibt es rot angeleuchtete Berge zu sehen. In 5 Gehminuten können Redaktion und Einkaufszentrum erreicht werden.

Das beste Verkehrsmittel in Namibia ist das Taxi. Für 9 Dollar (90 Cent) Pauschalpreis, kann jeder Ort innerhalb der Stadt erreicht werden. Da ich diese Woche allerdings nur einen freien Tag habe, wird die Sightseeing-Tour sehr spärlich ausfallen.

Linsner 30. März 201313:20

Morgen ist es also so weit: der Flug soll wie geplant um 21:55 Uhr in München starten. Koffer sind gepackt und alle Formalitäten erledigt. Wenn alles nach Plan läuft, lande ich am Montag um 11:35 Uhr in Windhoek.

Da ich erst am Dienstag mit der Arbeit beginne, bleibt mir noch ein Tag um wichtige Einkäufe zu erledigen (im Gegensatz zu Deutschland, haben die Geschäfte am Ostermontag in Namibia geöffnet) und die Stadt zu erkunden.

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